Goldpreis: Starkes Comeback vor dem Wochenende

 

 

Dem Goldpreis gelang zwar ein Comeback über die Marke von 1.900 Dollar, dennoch droht ihm der höchste Monatsverlust seit September vergangenen Jahres.
Aktuell beläuft sich das Minus auf 1,5 Prozent. Der unerwartete Rückgang beim BIP-Wachstum der USA im ersten Quartal (-1,4 Prozent p.a.) führte zu nachlassenden Zinsängsten und einem nachgebenden Dollar. In den vergangenen Wochen wurde der Goldpreis vor allem durch den kräftigen Anstieg kurzlaufender US-Staatsanleihen ausgebremst. Zur Erinnerung: Seit Anfang des Jahres haben sich zum Beispiel bei einer Laufzeit von zwei Jahren die Renditen von 0,77 auf 2,62 Prozent p.a. vervielfacht. Noch am Vormittag erfahren die Investoren, wie sich im ersten Quartal das BIP-Wachstum in Deutschland und in der Eurozone entwickelt hat. Am Nachmittag (14.30 Uhr) folgen dann noch diverse US-Konjunkturindikatoren wie die persönlichen Einnahmen und Ausgaben, Lohnkosten sowie der Chicago-Einkaufsmanagerindex (15.45 Uhr) und der von der Uni Michigan ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen (16.00 Uhr). Man darf also gespannt sein, ob sich der Goldpreis oberhalb von 1.900 Dollar ins Wochenende verabschieden wird.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 16,10 auf 1.907,40 Dollar pro Feinunze. Quelle : finanzen.net

Gold: Die Suche nach einem Boden

 

 

 

Der Goldpreis konnte sich zwar gestern im globalen Abwärtsstrudel praktisch aller Assets gut behaupten und die Marke von 1.900 Dollar zurückerobern. Doch wirklich überzeugend war die Vorstellung dann doch nicht. Sowohl Silber als auch die Minenaktien gerieten unter Druck und verzeichneten teils deutliche Verluste.

 

Eine Aufwärtsbewegung, die allein von Gold getragen wird, hat aber in der Regel eher kurze Beine. Insofern ist es nicht überraschend, dass Gold kurz vor der Eröffnung des Handels in Nordamerika wieder schwächer notiert. Der einzige kleine Lichtblick bislang: Silber scheint sich zumindest ein wenig gegen den Sell-Off der vergangenen Tage zu stemmen. Aktuell verzeichnet der kleine Bruder von Gold zumindest ein leichtes Plus. Doch für eine Entwarnung ist es aktuell schlicht zu früh. Natürlich ist eine V-förmige Erholung nach einem Abverkauf immer möglich – doch sie ist statistisch betrachtet eher die Ausnahme denn die Regel. Für die Goldbullen geht es nun darum, einen neuen Boden zu finden, von dem aus eine neue Aufwärtsbewegung gestartet werden kann. Ein erstes Zeichen, dass dieser Sell-Off zu Ende ist, wäre ein Anstieg des Goldpreises über die Marke von 1.920 Dollar – begleitet allerdings von einer Stärke bei Minen und Silber.

Fundamental lastet natürlich die Aussage der Fed auf dem Goldpreis – und den Aktienmärkten. Die Sitzung und die anschließende Pressekonferenz Mitte nächster Woche werden daher spannend. Eine Zinsanhebung um 50 Basispunkte gilt als sicher. Die große Frage ist, welche Guidance gibt die Notenbank für die nächste Sitzung im Juni. Wird es wirklich eine weitere Anhebung um dann 75 Basispunkte geben, wie Teile des Marktes aktuell prognostizieren? Oder rudert die Notenbank angesichts der doch recht deutlichen Verluste an den Aktienmärkten zumindest ein kleinwenig zurück und stellt eher einen weiteren Zinsschritt von 50 Basispunkten in Aussicht? Letzteres dürfte einer Bodenbildung bei Gold sicherlich entgegenkommen. Quelle: deraktionaer.de

 

Goldpreis: Dollar deutlich gefragter als das gelbe Edelmetall

 

Der Dollarindex kletterte auf den höchsten Stand seit März 2020. Damals wie heute scheint die Weltleitwährung als sicherer Hafen (zumindest temporär) gefragter zu sein als Gold.
Keinen Rückenwind lieferten hingegen die US-Renditen. US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeiten rentieren mit aktuell 2,77 Prozent p.a. mittlerweile signifikant unter der Drei-Prozent-Marke. Die US-Währung erlebt derzeit ein eindrucksvolles Comeback, weil sich die Konjunkturperspektiven in Europa und China – bedingt durch Russlands Krieg gegen die Ukraine bzw. den strengen Lockdowns im Reich der Mitte – deutlich stärker eintrüben als jenseits des Atlantiks. Als enttäuschend ist allerdings der Umstand anzusehen, dass der Goldpreis trotz einer deutlich gestiegenen Risikoaversion im frühen Mittwochshandel negative Vorzeichen ausweist. Angesichts der massiven Zinssorgen und der charttechnisch angeschlagenen Lage überwiegt an den Goldmärkten derzeit die Skepsis. Laut FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group droht auf der in der kommenden Woche anstehenden Fed-Sitzung eine Zinserhöhung um 100 Basispunkte, was sich an einer ausgewiesenen Wahrscheinlichkeit von über 94 Prozent ablesen lässt.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 4,30 auf 1.899,80 Dollar pro Feinunze.Quelle  finanzen.net

 

 

Kitco-Umfrage: Stimmung in Gold gemischt

 

Der Goldmarkt könnte im neutralen Bereich bleiben, wobei die Stimmung keine klare Richtung für den kurzfristigen Preis anzeigt, so berichtet Kitco News im Rahmen der wöchentlichen Umfrage zu den zukünftigen Goldpreisentwicklungen.

Es nahmen diesmal 18 Marktexperten an der Umfrage teil.Davon waren sieben (39%) der Ansicht, dass der Goldpreis diese Woche steigen wird. Zeitgleich erwarten sechs (33%) von ihnen, dass der Preis sinkt. Fünf (28%) Analysten blieben dem Preis gegenüber neutral.

Außerdem gaben auch 647 Kleinanleger ihre Meinung ab. Davon waren 363 (56%) der Ansicht, dass der Goldpreis diese Woche steigt. Weitere 170 (26%) erwarten einen niedrigeren Preis, während 114 (18%) Seitwärtsentwicklungen prognostizieren. Quelle : goldseiten.de

 

 

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Goldpreis: Anhaltend richtungslose Tendenz

 

 

Vor dem Wochenende zeigt sich der Goldpreis stabil und weiterhin ohne klare Tendenz. Nun warten die Marktakteure auf Einkaufsmanagerindizes aus diversen Ländern.
n Japan hielten sich die beiden von der Jibun Bank ermittelten Indikatoren für das produzierende Gewerbe und den Dienstleistungssektor unisono über der Marke von 50 Punkten. Werte darunter werden bekanntlich als wirtschaftliche Schwächephase interpretiert. Am Vormittag stehen noch Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Eurozone zur Bekanntgabe an und am Nachmittag erfahren die Marktakteure, wie sich im April die Einkaufslaune in den USA entwickelt hat. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte aber auch das heutige Treffen von IWF und Weltbank sorgen. Beide haben im Vorfeld der Veranstaltung ihre Konjunkturprognosen für die Weltwirtschaft markant nach unten revidiert.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 5,20 auf 1.953,40 Dollar pro Feinunze. Quelle: Finanzen.net

 

Gold: US‑Bank sieht „Jahr des Goldes“

 

 

Der Goldpreis konsolidiert den Anstieg der vergangenen drei Wochen. Der Ausbruch über die Marke von 2.000 Dollar blieb den Bullen versagt. Doch Anleger sollten von der schwachen Performance von Gold im Vergleich zu anderen Rohstoffen nicht enttäuscht sein. Das meint zumindest die US-Bank Wells Fargo.

 

 

Angesichts der hohen Inflation, der geopolitischen Ungewissheit und der schlechten Performance von Aktien suchen mehr Anleger nach Wertaufbewahrungsanlagen. Und obwohl Bitcoin im vergangenen Jahr die meiste Aufmerksamkeit erhielt, sieht es so aus, als könnte 2022 das Jahr des Goldes werden, so John LaForge, Leiter des Bereichs Real Asset Strategy bei Wells Fargo. „An der Wertaufbewahrungsfront hat Bitcoin in letzter Zeit die meiste Aufmerksamkeit auf sich gezogen, aber wir denken, dass Gold der nächste Schritt sein könnte. Der Goldpreis scheint sich langsam nach oben zu bewegen, während der Bitcoin-Preis in den letzten zwölf Monaten in einer breiten Spanne von 30.000 bis 69.000 Dollar verharrt ist“, so LaForge in einer Notiz. Wells Fargo untermauert noch einmal das Kursziel von 2.100 Dollar für Gold in diesem Jahr.

„Wir glauben, dass Bitcoin Gold in Bezug auf einfache Nutzung, Lagerung und Überprüfbarkeit übertrifft, aber Gold kann physisch gehalten werden, ist universell anerkannt und hat ein Viertel der Volatilität. In nicht allzu ferner Zukunft, wenn die Bitcoin-Finanzprodukte so ausgereift sind, wie wir es erwarten, könnten sich die Anleger dafür entscheiden, ein wenig von beidem zu besitzen, Gold und Bitcoin, um ihren Bedarf an Wertaufbewahrung zu diversifizieren“, sagte er.

Die Fundamentaldaten des Goldes auf der Angebotsseite sprechen ebenfalls für höhere Preise und deuten auf eine bevorstehende große Rallye hin. „Das Angebot sinkt unter den Fünf-Jahres-Durchschnitt, was in der Vergangenheit ein positives Zeichen für den Goldpreis war. Jedes Mal, wenn dies in der Vergangenheit der Fall war, folgte ein mehrjähriger Anstieg des Goldpreises“, so LaForge.

„Die jüngste Preisflaute von Gold beunruhigt uns nicht. Während des letzten Superzyklus der Rohstoffhausse (1999 bis 2011) war Gold einer der Rohstoffe mit der besten Wertentwicklung, und wir vermuten, dass dies auch in diesem Zyklus der Fall sein könnte“, erklärte LaForge.

Tatsächlich handelt es sich bei der aktuellen Phase um eine normale Korrektur. Nach unten bleibt das Verlaufstief von Ende März bei 1.887 Dollar die wichtigste Unterstützung. Ein Ausbruch über 2.000 Dollar hingegen dürfte neue Käufer anlocken. Quelle : der aktionaer.de

 

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